Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf denen App-gesteuerte smarte Leuchtmittel Befehle von Ihrem Smartphone empfangen können. Je nachdem, welche Technologie zum Einsatz kommt, sind auf diesem Weg unterschiedliche Parteien an der Datenverarbeitung beteiligt.
Über WLAN verbundene Leuchtmittel
Smarte Leuchtmittel, die sich direkt mit Ihrem bestehenden WLAN-Netzwerk verbinden, stellen die beliebteste Option dar, da sie keine zusätzliche Hardware erfordern. Auch wenn Ihr Smartphone mit demselben lokalen WLAN-Netzwerk verbunden sein mag wie das Leuchtmittel selbst, läuft die gesamte Kommunikation zwischen beiden in der Regel über einen externen Server. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihre Lampe von überall aus über das Internet zu steuern; gleichzeitig macht es jedoch auch Ihr Nutzungsverhalten für den Cloud-Anbieter einsehbar.
VREEDA-Lampen sind über WLAN verbunden und werden mithilfe unserer eigenentwickelten Cloud-Dienste gesteuert, die auf Azure West Europe gehostet werden.
Matter
Matter ist ein relativ neuer Standard, der es smarten Geräten und Ihrem Smartphone ermöglicht, direkt über Ihr lokales WLAN-Netzwerk miteinander zu kommunizieren. Dies ist datenschutzfreundlicher, da kein externer Server involviert ist. Allerdings ist hierfür ein zusätzliches Gerät – ein sogenannter Matter-Hub – erforderlich.
Zigbee
Zigbee ist ein etabliertes Funkprotokoll, das für diverse Smart-Home-Geräte eingesetzt wird. Es wird von einem über WLAN verbundenen Zigbee-Hub genutzt, um mit den Leuchtmitteln zu kommunizieren. Auf welche Weise Ihr Smartphone mit dem Zigbee-Hub kommuniziert, hängt vom jeweiligen Hersteller ab.
Vergleich der beliebtesten Hersteller smarter Leuchten
Die folgende Liste vergleicht die beliebtesten Hersteller smarter Leuchten, die auf Amazon zu finden sind, und zeigt auf, welche Cloud-Technologie diese als Backend nutzen. Rund die Hälfte der Hersteller setzt auf die Cloud-Infrastruktur von Tuya, anstatt eine eigene zu betreiben.